3. Zu feine Spitze lässt das Messer schneller stumpf werden

Ein verbreiteter Irrglaube ist, dass es sinnlos ist, die Spitz zu scharf zu machen und dadurch wird diese schneller stumpf.
Die Wahrheit:
Für bessere Schneidefähigkeit und Schneidehaltigkeit (Cutting Performance) sollte die Spitze so scharf wie möglich sein. Experiment habe beweisen, dass die beste Cutting -Performance von jenen Messern erzielt wurde, die die größte Initial-Schärfe aufwiesen.
Eine scharfe Spitz prädisponiert nicht notwendigerweise zum Einrollen der Schneidkante, damit ist gemeint das zu dünne Ausformen der Spitze, die sich dann im Belastungsfall in bestimmten Stoffen "umlegt". 
Sollte sich die Spitze doch umlegen dann beachte dieses:
Stelle dir vor deinem inneren Auge die eingerollte Spitze vor und die flache Schneidegeometrie der Fase am umgebogenen Ende - das geschnittene Material wickelt sich über das Gebogene bis es in Kontakt mit der Schneidfläche kommt und dadurch abgetrent wird - wenn die Spitze extremer ist, schneidet sogar die umgebogene Messerspitz besser.
Mit anderen Worten: die spitze Fase  linderd das edge-rolling, das Umbiegen der Spitze.
Weiter mit 4. Raue, mikrogezahnte Messer schneiden besser